1. Nov 2020

Allerheiligen

Beglückwünschung wofür?

Mt 5,1–12

Bevor wir Satz für Satz die Seligpreisungen durchgehen, sollten ein paar Dinge klargestellt werden: Der Evangelist Matthäus bietet sie uns als Auftakt zur sogenannten Bergpredigt. Diese Bezeichnung ist zwar sehr verbreitet, entspricht aber nicht dem Original: Dort ist nicht von einer Predigt die Rede, sondern von einer Lehre. „Jesus lehrte sie“. Eine Lehre ist ein Schulungsprogramm. Das Erlernte ist anwendbar und festigt sich nur durch häufiges Üben. Ein Lehrender hat nicht bloß Zuhörer vor sich, sondern Schüler, die das Wissen übernehmen wollen, sich Notizen machen – von Lektion zu Lektion.

So ist auch der Stoff von Kapitel 5 bis 7 von Matthäus nicht als eine einzige durchgängige Rede zu verstehen, sondern als Sammlung von Lehrstücken – man könnte heute sagen: eine Seminarreihe. Matthäus baut in sein gesamtes Evangelium fünf solche Redeblöcke ein. Die Zahl fünf ist nicht zufällig – sie ist gewählt in Anlehnung an die 5 Bücher des Moses. Der Autor lässt Jesus angesichts der Volksmenge einen Berg besteigen – wieder als Anspielung auf Mose, der den Berg Sinai bestiegen hat, um von dort her die göttlichen Gebote dem Volk zu überbringen. Die 10 Gebote beginnen jeweils mit „Du sollst …“ Jesus sagte: „Begünstigte sind, die folgendes tun …“ Die Bezeichnung „Seligpreisungen“ ist zwar sehr geläufig, gibt aber nicht ganz das griechische Original-Wort MAKARIOS wieder: Es bedeutet „frei sein von Sorgen und Leid“. „Selig“ war ein Vorzug der Götter. Für den Juden galt „selig“ auch wohlhabend sein und materiell gesehen auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Es war der Lohn für die treue Befolgung der Gebote. „Selige“ sind bevorzugte Empfänger von göttlicher Begünstigung. Sie haben einen großen Treffer gemacht, weil sie sich entschieden haben, nach der von Gott geschaffenen Ordnung zu leben, die ihnen auch einsichtig ist.

Beim Abstieg vom Berg der Seligpreisungen macht die Pilgergruppe Rast, um den Wortlaut aus dem Matthäus-Evangelium zu hören. Am Horizont, versteckt hinter den Bäumen, ist die Kirche der Seligpreisungen zu erkennen.

„Selig, glücklich sind der Mann, die Frau, die nicht nach den Machenschaften der Mächtigen gehen, nicht auf dem Weg der Gottlosen stehen, noch im Kreis der Spötter sitzen, sondern ihre Lust haben an der Weisung des HERRN, bei Tag und bei Nacht über seine Weisung murmeln.“ Siehe Psalm 1,1 „Selig, deren Weg vollkommen ist, die gehen nach der Weisung des HERRN.“ Psalm 119,1f. Sie steigen letztlich besser aus, sie sind langfristig besser dran, daher sind sie zu beglückwünschen. Laut Matthäus-Evangelium ist Jesus der neue Lehrer des Volkes – weit über Mose hinaus. Er bringt die bisher bekannten Gebote zur Erfüllung, er überbietet sie. Es sind keine Vorschriften mehr, die man genau befolgen soll, sondern es sind empfohlene Lebenshaltungen. Die sind so anspruchsvoll, dass die kein Gesetzgeber allgemein vorschreiben kann, sondern die besonders Verständigen versuchen sich darin und der Lehrer beglückwünscht sie dafür. Jesus ist der hervorragende Pädagoge, der nicht streng befielt, sondern das volle Glück in Aussicht stellt: „Selig sind …“ „Die Glücklicheren sind …“ „Sie werden es als beglückend erleben ...“ Zu beachten ist auch, dass es nicht heißt: „Derjenige ist zu beglückwünschen, nicht du bist zu beglückwünschen“, nicht ein Einzelner ist angesprochen, sondern „Diejenigen sind zu beglückwünschen, die …“ Es geht um eine Gruppe, die das Folgende verwirklicht. Wenn ein einzelner so handelt, hat er den Rückhalt in der Gemeinschaft.

 

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Mit dem ersten Satz der Seligpreisungen tun sich viele Übersetzungen schwer. Die alten Bibelausgaben schrieben: „Selig die Armen im Geiste“. Neuere versuchen es mit einer längeren Umschreibung: „Freuen dürfen sich alle, die nur von Gott etwas erwarten und nicht von sich selbst.“ (Die Gute Nachricht). Dichterisch ausgedrückt klingt das so: „Liebt doch Gott die leeren Hände und der Mangel wird Gewinn“ Welche armen Menschen meint Jesus, wenn er sie seligpreist? Er kann doch nicht die Randbevölkerung meinen, die im Elend der Slums hausen muss. Nein, er  verklärt nicht die bittere Armut eines großen Teils der Menschheit. Derzeit müssen 900 Millionen Menschen rund um den Globus weit unter der Armutsgrenze leben – diese auf das Jenseits zu vertrösten, würde da eher wie ein Hohn wirkt. Oder meint Jesus in dem Satz gar nicht die materiell Armen, sondern vom Leid Betroffene, also die sonst wie armselig dran sind? Tatsächlich: Mit Armen sind hier die Bettelarmen gemeint. Das Wort steht auch oft nur für „Bettler“. Jesus sieht es als seine Sendung, den an den Rand der Gesellschaft gedrängten wenigstens ihre Würde zu geben. „Blinde sehen wieder, ...  und den Armen wird das Evangelium verkündet.“ (Mt 11,5) Die Gute Nachricht für sie ist, dass er an ihrer Seite ist, an ihrem Schicksal teilhat. Welche Armut bleibt dann übrig, dass sie beglückend sein könnte? Es geht um die freiwillige, bewusst gewählte „Armut“. Es geht um „Besitzfreiheit aus Freude am Geistigen“. Damit  ist eine beglückende irdische Erfahrung gemeint. Bevorzugt sind diejenigen, die bettelarm leben, frei von Besitz, frei von den materiellen Einschränkungen, sie tun es zugunsten von dem Spirituellen. Sie sind schon Inhaber der göttlichen Weltordnung, die nachhaltig Glück spendet. Das Evangelium möchte jene bestärken, die schon Geschmack gefunden haben an dem besitzfreien Lebensstil. Wer zum Beispiel einen langen Pilgerweg mit nur dem nötigsten im Gepäck gegangen ist, kann die Erfahrung bestätigen: Nichts zu haben am Weg, macht offen für das Geistige. Zur Zeit des Matthäus waren es die „Lehrer der Guten Nachricht“, die monatelang von Gemeinde zu Gemeinde unterwegs waren, von Hauskreis zu Hauskreis. Sie haben die Mitglieder bestärkt, ihrer Grundentscheidung zu Christus zu gehören, treu zu bleiben. Sie haben etwas „Freies und Frohes“ ausgestrahlt, weil sie nur das Nötigste für unterwegs besessen haben. Für Verpflegung und Unterkunft hat die  Gemeinde gesorgt. Die wandernden Glaubenslehrer hielten sich an das Wort des Herrn: „Wer für das Evangelium arbeitet, soll auch dafür versorgt werden.“ Von ihrem persönlichen Besitz hatten sie sich befreit und hatten diese Sorgen los. Damit waren sie der lebendige Beweis für das „Vertrauen“, das sie verkündeten. So konnten sie überzeugend von der Gottesherrschaft, vom „hier beginnenden Himmel“ reden und es wirkte glaubwürdig. Diesen „Armen zugunsten des Geistes“ gehörte der Himmel bereits jetzt. Leider weist die oben angeführte Einheitsübersetzung "Selig, die arm sind vor Gott" nicht in diese Richtung. 

Weder die junge Christenbewegung noch Jesus sind angetreten, die Ungerechten Zustände abzuschaffen. Er hat nie Reiche angeklagt, ihnen nie Vorwürfe gemacht oder sie aufgefordert, einen Großteil zu spenden. Nur wenn ein Reicher von sich aus gefragt hat: "Was muss ich tun, um zu einem dauerhaft erfüllten Leben zu kommen?", dann hat er der Person empfohlen, sich vom Besitz zu lösen, das Geld den Bedürftigen zukommen zu lassen und an der Seite Jesu ein großes Kapital anzulegen. (Siehe Mk10,17-22) Es wird uns auch der Fall eines Schwerreichen geschildert. Es war der Geldeintreiber von Jericho, Zachäus. Er war so davon angetan, dass ihn Jesus eines Besuches gewürdigt hat und sich zum Mahl einladen hat lassen, dass er kurz entschlossen die Hälfte seines Besitzes für Arme hergegeben hat. Deren Beispiele gab es sicher mehrere, dieses ist das auffälligste.

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Warum gelten hier die Trauernden als glücklich? Die übliche Einstellung in der Gesellschaft ist es doch, alles zu vermeiden, was zu Trauer führt. Wenn einige doch von Leid getroffen sind, ist es gar nicht üblich, dass sie Trauer zeigen. Sie überspielen und sie verbergen den Kummer. Die Weisheit Jesu hingegen empfiehlt, Trauer zuzulassen, anderen sehen zu lassen, wie es um sie steht. Das heißt nicht anderen vorjammern, sondern sich schwach zeigen. Erst so kann jemand von außen tröstend beistehen. Wir sollen nicht Trauer verdecken, sondern anderen zu erkennen geben, anderen die Möglichkeit geben, Trost zu spenden – letztlich in den Fügung Gottes einen Trost zulassen. Noch heldenhafter als Trauer zu zeigen ist es, mitzutrauern. Wer es schafft, sich den Schmerz eines anderen nahe gehen zu lassen, der lässt sich auf diesen Menschen ein. Das verlangt eigene innere Festigkeit. Vielfach glauben die Helfer, sie müssten den Betroffenen gut zureden oder Lösungen vorschlagen – als rasche Schmerzlinderung. Wirklich hilfreich ist es für einen Tieftrauernden, wenn sich jemand ganz auf seine Ebene begibt, ihm lange zuhört, ohne ihn gleich mit guten Ratschlägen zu unterbrechen, ihn ausweinen zu lassen. Vielleicht meint Jesus sein Wort so: Glücklich sind die, welche mittrauern mit anderen. Sie brauchen nicht besorgt zu sein, dass sie selber zu kurz kommen, wenn sie sich immer nur auf die Trauer anderer einlassen. Sie werden überreich Trost erfahren, wenn sie einmal selber in einer ähnlichen Lage sind. Die Nachfolge-Gemeinschaften Jesu, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gerade mit den Trauernden ein Stück des Weges mitzugehen, die werden sich selber als unendlich getröstet erleben – von der unerschöpflichen Trostkraft Gottes.

Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.

Wer rücksichtslos genug ist, erreicht sein Ziel schnell. Nur die Harten kommen durch, die Weichen bleiben auf der Strecke. Solche und ähnliche Sprüche bestimmen unsere Gesellschaft. Einige führende Politiker weltweit schaffen auch das Klima, an diese Erfolgsstrategien zu glauben. Die jedoch aus der Schule Jesu kommen, sind gelehrt worden, den sanften Weg zu gehen und sich trotzdem nicht als Schwächlinge abstempeln zu lassen. Milde ist nicht Schwäche. Jesus ist überzeugt: Langfristig werden die das Land prägen, die auf milde Weise ihre Prinzipien vorantreiben. Die das Gute und Ehrliche in der Welt verbreiten, die sollen es mit freundlichem Ton tun. Sich zurückziehen und nachgeben, das sollen sie keinesfalls. Auch schweigen sollen sie nicht, aber auf sanfte Weise die Veränderungen bewirken. Sie werden das Land nicht im Sturm erobern, sondern sie werden es erben. Die lauten Veränderer, die auf Biegen und Brechen ihre Pläne durchsetzen, sie fallen auf, sie erreichen schnell das Ihre, aber ebenso schnell ist der Niedergang. Denen, die freundlich und mild das Neue umsetzen, denen bringen die Landesherren nach und nach Vertrauen entgegen, denen werden sie regionale Aufgaben übertragen. Somit werden sie ihren guten Einfluss weithin gelten machen.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.

Manche unserer Zeitgenossen haben ein feines Gespür für die sozialen Missstände. Es lässt sie nicht kalt, wenn in ihrem Umfeld jemand ungerecht behandelt wird, zu kurz kommt und am allgemeinen Wohlstand nicht teilnehmen darf. Sie können nur dort und da Abhilfe leisten und für mehr Gerechtigkeit sorgen. Aber das Unrecht ist nie aus der Welt zu schaffen. Es taucht immer wieder auf, so wie der Hunger. Sie geben trotzdem nicht auf. Sie sagen nie: „Was geht das mich an?“ Sie schauen nicht weg, weil sie eine bleibende Sehnsucht nach Gerechtigkeit haben, einen Hunger danach. Es wird sich bestätigen, dass es nicht umsonst war, auch wenn ihre Arbeit eher einem Fleckerlteppich gleicht als einer flächendeckenden Versorgung. Sie können sich sicher sein: Ihr Hunger nach Gerechtigkeit wird immer wieder gestillt, es wird immer wieder Etappensiege im Kampf gegen die Ungerechtigkeit geben. Das wird sie glücklich machen.

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Es hat den Anschein, als würde unsere Gesellschaft immer roher, immer gnadenloser, immer unbarmherziger werden. Nur die Überlegenen kommen durch, die Schwachen bleiben auf der Strecke. Bei einigen bleibt dann doch ein Rest an schlechten Gewissen. Aber die Hilfsbereitschaft beschränkt sich auf die, von denen später auch eine Gegenleistung zu erhoffen ist. Rein aus Mitleid jemanden beizustehen, ist schon seltener der Fall. Ja, wenn jemand unverschuldet in schwere Not geraten ist, noch dazu plötzlich und schicksalshaft, dann regt sich bei vielen ein Mitgefühl. Aber schon wenn jemand über längere Zeit arm und elend daher kommt, haben viele den Einwand: Er hätte doch längst etwas tun können, um seinen Zustand zu ändern. Warum nimmt er sein Leben nicht endlich in die Hand? Warum sollen wir da noch helfen? Erst recht hört sich die Hilfsbereitschaft auf, wenn derjenige selbstverschuldet in Not geraten ist. Wenn er nicht durch ein Missgeschick, sondern durch eigenes Fehlverhalten so tief gesunken ist, dann sehen viel nicht ein, warum dem Menschen geholfen werden soll. Aber genau auf diese Fälle zielt das Evangelium ab: Da heißt es nicht nur: Selig die „Hilfsbereiten“ bei Schicksalsschlägen. Es geht viel weiter: Selig die „Barmherzigen“, gemeint sind jene, die ein Herz haben für eigenverschuldetes Unglück. Die Barmherzigen fragen nicht, wer daran schuld ist, dass es so weit gekommen ist. Sie packen einfach zu, ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben. Sie machen dem Betroffenen Mut, tragen bei, dass er wieder auf eigenen Füßen zu stehen kommt und begleiten ihn heraus aus seiner Dunkelheit. Alle, die so unbekümmert handeln, können sicher sein, dass auch für sie jemand da ist, der Verständnis hat und ihnen aus dem Abgrund heraushilft, sogar wenn er durch eigene Fehltritte zustande gekommen ist.

Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.

Die in der Schule Jesu voran gekommen sind, haben sich das misstrauische Denken abgewohnt. Sie denken aus ihrem Innersten heraus klar und hell. Ihre Gespräche und Begegnungen haben keine unlautere Absichten, da ist nichts Hinterhältiges. Sie brauchen in ihren Äußerungen nichts zu verbergen. Dabei ist ihr Bestreben nicht, eine reine Weste zu bewahren oder sich die Finger  nicht schmutzig zu machen. Es kann sogar vorkommen, dass sie sich die Hände schmutzig machen, aber es geschieht in lauterer Absicht. Diese Reinheit wird von der Mitwelt manchmal ins Lächerliche gezogen, aber die mit dem reinen Herzen dürfen sich glücklich fühlen. Sie haben einen Blick für Schönes, Sauberes, Göttliches. Es ist ein erhebendes, erfüllendes Schauen.

 

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Häufig hört man aus dem Umfeld von zwei Zerstrittenen: „Nur nicht einmischen. Die müssen sich das selber ausmachen.“ Tatsächlich sind zwei in Unfrieden Lebende selten in der Lage, den Schritt aufeinander zuzugehen. Da braucht es Unbeteiligte, Außenstehende, die sich vermittelnd einschalten. Gratulation, wer das Geschick dafür hat. Die Vermittler müssen beide Seiten anhören, für beide ein Verständnis aufbringen. Sie setzen dabei manchmal ihren eigenen Ruf aufs Spiel. Meist ist die Sache sehr verfahren, ja sie scheint ausweglos. Das ist nicht mit einem Friedensappell abgetan, sondern erfordert viele Anläufe und langen Atem. Wenn es dann gelingt, dass die Hassstimmung abgebaut wird und langsam eine Vertrauensbasis  aufgebaut wird, dann haben die Vermittler ein Gotteswerk vollbracht. Sie haben Gott als Vater und sind in seinem Auftrag gekommen. Die weit verbreitete Haltung, Feindschaft zu schüren, haben sie unterbunden. Es wird ein Segen über Generationen sein.

Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.

Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel. Denn so wurden nämlich schon vor euch die Propheten verfolgt.

Wenn ihr diese Empfehlungen zu eurer Lebensphilosophie macht und wenn ihr sie anwendet, werdet ihr nicht immer Zustimmung erhalten. Ihr werdet nicht unbedingt gelobt dafür. Ihr müsst darauf gefasst sein, dass eure Haltung ins Lächerliche gezogen wird. Es wird Gegner geben, die hinter euch her sind. Sie werden euch das Wort im Mund umdrehen. Sie werden euch in Verruf bringen, ja sie werden für das Gute, das ihr tut, euch als Übeltäter hinstellen. Wenn ihr euch auf mich beruft, wird sie das nicht beeindrucken, im Gegenteil, gerade wegen mir werden sie auf euch losgehen. Setzt euch nicht zur Wehr, indem ihr an die Öffentlichkeit geht und sie wegen Verleumdung anklagt. Nein, lasst euch die frohe, zuversichtliche Stimmung nicht nehmen. Behaltet euch die Freude. Singt, wie ihr es auch sonst tut. Das Singen hebt die Stimmung. Eure Lieder sollen verkünden, dass euch ein großer Lohn bevorsteht. Im Singen soll ein wenig der Himmel anklingen. Im Singen gedenkt auch der großen spirituellen Persönlichkeiten aus der Vergangenheit. Auch sie haben Zukunftsweisendes gesprochen und getan, dafür war man hinter ihnen her. Bleibt fröhlich, bleibt unbekümmert- Preist Gott und festigt damit eure Haltung.

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Mag. Martin Zellinger

Bibeltheologe, Reiseleiter & Eigentümer Lester Hof

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