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Workshops & Kurse

PGR-Klausur, Bildungsreihe im Pfarrheim, Lektoren-Schulung,

Bibelabende am Lester Hof, Bibliodrama


Wir sehen uns ausgewählte biblische Schilderungen genau an. Frühe Textfassungen lassen die ursprüngliche Frische durchscheinen.

 

Methodische Vielfalt trägt dazu bei, dass die Teilnehmer auf Feinheiten selbst draufkommen – auch ohne Vorbildung.

Ergänzt wird das gemeinsam Erarbeitete durch fundierte Erläuterungen. Der bibliodramatische Zugang macht das Wissen zum Erlebnis.

Eine Kurz-Dia-Schau führt an Schauplätze von damals.

Der Referent ist ehrenamtlicher Mitarbeiter im Bibelwerk der Diözese Linz.

 

Themen auf Anfrage:

  • Wie die Sache mit Jesus angefangen hat. Einführung in das Markus-Evangelium
    Wie haben die ersten Begleiter Jesus erlebt?

  • Kraft des Ursprungs – Wie konnte sich das frühe Christentum so erfolgreich ausbreiten.

  • Das CREDO – den altehrwürdigen Text Satz für Satz auf seine Wurzeln befragen.

Dia-Schau "Israel zu Fuß und mit dem Rad"


Regelmäßig findet der Linzer Bibelkurs statt. Jedes Jahr von Jän. bis März
Titel  der 4-teiligen Reihe 2024 hat gelautet

Alles ist mir erlaubt. Paulus geht darauf ein, was in Korinth so behauptet wird.

Die Reihe zeigte lebhaft die  Spannungen und Hoffnungen der frühen Christen.

Auf Anfrage ist der Bibelkurs jederzeit noch möglich. 

Siehe Martin Zellinger 0699 11506645

Zielgruppen:

Biblisch Interessierte, Einsteiger, Pfarrgemeinderäte, Lektoren,  Frauenrunden

Impressum

Mag. Martin Zellinger              Bibeltheologe, Reiseleiter, wohnhaft am Lester Hof bei Freistadt Oberösterreich

Lest 1, 4212 Kefermarkt          e-mail: m.zellinger@aon.at         Telefon: +43 (0) 699 11 50 66 45

„Sie gingen von dort weg“ – von wo weg? Dazu müssten wir das vorhergehende Ereignis lesen. Jesus hatte einen jungen Mann von seiner Selbstzerstörungskraft befreit. Sie steckte so tief in dem Mann, dass sie unzähmbar erschien. Jesus bezwang sie trotzdem und das erregte großes Aufsehen. Mit Sensation, Schaulust und Bewunderung hatte Jesus nie Freude, jetzt erst recht nicht, denn er hatte schon den Weg nach Jerusalem eingeschlagen, wo ihn schweres Leiden erwartete. „Sie zogen durch Galiläa“ ist ungenau übersetzt. Wörtlich heißt es: „Sie gingen vorbei durch Galiläa“. Das heißt: Am Weg durch Galiläa wichen sie jeder Siedlung aus. Sie mieden Begegnungen. Das sind wir von Jesus nicht gewohnt. Warum verhält er sich so kontaktscheu?

Er wollte sich auf seinen Schülerkreis konzentrieren. Er sah das bevorstehende Drama auf sich zukommen und musste seine Vertrauten darauf vorbereiten. Einen ersten Versuch, sie aufzuklären, hatte er schon gemacht. Das hatte jedoch nur dazu geführt, dass Petrus versuchte, ihn davon abzubringen. Es war für Jesus klar, dass sie Zeit brauchten, um es zu verstehen.  Er sagte es ihnen also ein zweites Mal, aber nicht bloß in ein paar Bemerkungen, sondern er lehrte sie. Er klärte sie auf. Er schilderte ihnen die näheren Umstände. Beim ersten Erklärungsversuch hatte er sich als „Menschensohn“ bezeichnet, das tat er jetzt wieder. Er sprach von sich nicht als „Sohn Gottes“, auch nicht „Messias“, sondern als „Sohn der Menschheit“. In der ersten Ankündigung nannte er die  ihm schadenden Personen, es waren  die Religionsverantwortlichen. Sie würden ihn verwerfen und töten. Diesmal – in der zweiten Ankündigung – ging es um den Auslieferer, also um den, der ihn jenen in die Hände spielen würde, die den Tötungsplan hatten. Jesus  spricht nicht mehr vom „Muss“. Der ihn ausliefert, der muss das nicht tun, er tut es aus eigenem Entschluss.

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